Hätten Sie das als Kind auch gerne getan: nach Herzenslust experimentieren, beobachten, ausprobieren, fragen? Alles selbst machen dürfen und sich gemeinsam begeistern? Und niemand sagt: "Dazu bist Du viel zu klein.", "Das nehmt ihr später noch in der Schule durch." oder  "Keine Zeit - später".   

 

Bei den Schlauberger-Kursen geht all das. Denn es gibt ja unglaublich viele Fragen zu beantworten, zum Beispiel: 

  • Warum wird Schokolade beim Erwärmen weich, ein Ei aber hart?
  • Wieso können Vögel fliegen, Menschen aber nicht?
  • Warum fällt der Apfel immer auf die Erde, der Mond aber nie?
  • Wie funktioniert eine Batterie? Kann ich auch mal eine bauen?

                      Da freut sich der Schlauberger: Kerzen verlöschen auf Kommando! 

Im Kölner Süden gibt es Kurse für vier- bis elfjährige Kinder, in denen junge Forscher eigene Versuche zu naturwissenschaftlichen Inhalten durchführen können. Das aktive Tun und "Be-greifen" steht im Vordergrund. Die Kinder dürfen mit allen Sinnen experimentieren - etwa Strom hören und schmecken, Schallwellen sehen, die Hebelgesetze mit eigener Muskelkraft erforschen, oder selbst einmal Wassermolekül spielen. Der Erkenntnisgewinn kommt spielerisch mit ganz viel Spaß. Die kindliche Neugier (der wissenschaftlichen sehr ähnlich!) und jede Menge Faszination beim Experimentieren stehen im Mittelpunkt. Schon vor Beginn des Fachunterrichts an weiterführenden Schulen wecken wir die Freude an der Materie und legen wichtige Grundlagen. 

                                                                                                                        

                     Da springt der Funke über: Elektrostatik prickelt!        

                 

Pädagogisches Konzept

  • Die Schlauberger-Kurse behandeln hauptsächlich physikalische und chemische Phänomene. Da biologische Inhalte in Kindergarten und Grundschule häufiger thematisiert werden, nehmen hier die Naturgesetze aus der unbelebten Natur einen größeren Raum ein. Einzelne Experimente etwa zu Mathematik, Geologie und Astronomie ergänzen das Angebot sinnvoll.
  • Da die verschiedenen Kurse inhaltlich aufeinander aufbauen, haben die Kinder schnell Erfolgserlebnisse und können Transfergedanken entwickeln.
  • Kursleiter sind immer Naturwissenschaftler mit akademischem Hintergrund, niemals nur fortgebildete Laien! Um Querverbindungen und Zusammenhänge auch themenübergreifend darstellen zu können, sind tiefergehende Kenntnisse in Physik, Chemie und Biologie unerläßlich.
  • Jeder Jungforscher im Grundschulalter darf - je nach Interesse - eine persönliche Frage mit zur ersten Schlauberger-Stunde bringen, z. B:  "Wieso fallen die Menschen in Australien nicht von der Erde runter?", "Warum ist Pluto kein Planet mehr?", "Wie hoch können Vögel fliegen?" oder "Wieso saugt ein Taschentuch?". Wir beantworten dann alle Fragen - soweit die Naturwissenschaften bisher eine Antwort haben - im Laufe des Kurses. Zentrales Lernziel: Die Frage ist der Ausgangspunkt jeder Forschung!
  • Schlauberger-Kurse sind weder Experimentalvorlesungen noch Fast Food-Science oder Zauber-Workshops. Neben dem eigenen Tun, ganz viel Spaß und Begeisterung steht die Erklärung der Versuchsergebnisse  im Vordergrund. Auf fasziniertes Staunen folgt immer das Verständnis der Zusammenhänge. Wir nehmen uns viel Zeit zum genauen Beobachten, Beschreiben und für die verständliche Erläuterung der Phänomene.   
  • Alle Kinder dürfen die Versuche selbst durchführen und arbeiten oft in Zweierteams. So trainieren sie nicht nur  feinmotorische und sprachliche Fähigkeiten ("Wie kriege ich das Backpulver in die Flasche?", "Was passiert da genau?"), sondern gewinnen auch soziale Kompetenz dazu ("Erst darfst du, dann wechseln wir, okay?", "Soll ich dir helfen?").
  • Kleine, spielerische Hausaufgaben vertiefen das Verständnis, z.B.: ein Mini-Experiment, ein Rätsel oder eine einfache Recherche.
  • Besonders beliebt ist der Schlauberger-Ausflug am Ende jedes Kurses: Auf dem Programm steht zum Beispiel ein Wissenschaftsmuseum, eine Sternwarte, ein "echtes" Labor, ein Waldlehrpfad, ein Unterwasser-Center, eine Imkerei oder ein Radioteleskop. 
  • Alle Kinder bekommen nach jedem Kurs oder Ferienprogramm ein Foto von sich selbst als Forscher in Laborkleidung und den großen Schlauberger-Orden oder eine Urkunde für besondere Verdienste in der Wissenschaft.    
  • Die Eltern erhalten nach dem Grundkurs eine Liste mit aktuellen Empfehlungen für weiterführende Literatur, nach dem Fortgeschrittenen-Kurs I eine Liste mit spannenden Brettspielen zum Thema "Naturwissenschaft" und nach dem Fortgeschrittenen-Kurs II eine Zusammenstellung interessanter Links für besonders wissbegierige Jungforscher. 

             Da bleibt nicht jeder Arm trocken: Gummibären im U-Boot

Fragen von Schlauberger-Kindern

Cameron, sechs Jahre: „Wie entsteht Glas?“

Ronja, sechs Jahre: „Warum kriegen alte Leute Falten?“

Nina, sechs Jahre: „Wie macht man Honig?“

Valerie, zehn Jahre: „Wieso gibt es Planeten?“

Komstantin, sechs Jahre: „Warum geht Helium aus einem Luftballon schneller als Luft und warum sinkt dann der Luftballon?“

Helene, neun Jahre: „Warum erscheint einem das Wasser im Meer blau, obwohl es durchsichtig ist?“

Niklas, zehn Jahre: „Wie weit ist ein Stern entfernt?“

Taha, acht Jahre: “Warum ist Gold schwer?“

Jan, zehn Jahre: „Warum müssen sich Wale immer bewegen, ob Tag oder Nacht ist?“

Yasin Said, neun Jahre: „Wie entsteht Papier?“

Dana, acht Jahre: „Wie funktioniert ein Fernseher?“

Mona, neun Jahre: „Warum schwebt man im Weltraum?“

Dorian, sieben Jahre: „Wie funktioniert ein Walkie-Talkie?

Lena, acht Jahre: „Wieso ist alles entstanden?“

Sandro, zehn Jahre: „Woraus besteht Feuer?“

                                                                                                    

Da staunt der Forscher: Abschluss-Ausflug in ein echtes Labor!